Blaues Band - Anpassung der Wasserstraßen

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Die Bundesregierung hat 2009 zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz einen Auenzustandsbericht vorgestellt und damit den Verlust von Überschwemmungsflächen und den Zustand der Flussauen in Deutschland dokumentiert.
 
Die Bundesregierung hat 2009 zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz einen Auenzustandsbericht vorgestellt und damit den Verlust von Überschwemmungsflächen und den Zustand der Flussauen in Deutschland dokumentiert.
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Aus dem Ergebnis liest sich, dass nur noch rund ein Drittel der ehemaligen Überschwemmungsflächen von Flüssen bei großen Hochwasserereignissen überflutet werden können. An Rhein, Elbe, Donau und Oder sind an vielen Abschnitten gerade noch zehn bis 20 Prozent der ehemaligen Auen für Überflutungen verfügbar sind.
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Um hier für Abhilfe zu sorgen, wurde das Bundeprogramm "Blaues Band" verabschiedet, mit dem die Renaturierung von Fließgewässern und Auen auf Bundesebene in Angriff genommen werden soll.
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Mit der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung wird es ein fast 2.800 km langes Nebennetz von Wasserstraßen geben, das nicht mehr für den Gütertransport gebraucht wird. Es bietet sich also an, sie für die Renaturierung weiterzuentwickeln. Es sollen aber auch im Kernnetz der Bundeswasserstraßen Renaturierungsprojekte verwirklicht werden.
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Bund und Länder haben nach den verhererenden Hochwasserereignissen 2013 das Nationale Hochwasserschutzprogramm erarbeitet. Ziel des Programms ist es, den Flüssen mehr Raum zu geben. Das Programm soll jährlich fortgeschieben werden.
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Es sprechen viele Gründe dafür, dass wir uns intensiver um unsere Gewässer kümmern und alles daran setzen, ihren ökologischen Zustand verbessern. Unsere naturnahen Auenlandschaften sind Zentren der biologischen Vielfalt, bilden die Grundlage für den vorsorgenden Hochwasserschutz und sind Anziehungspunkte für Naturerleben und Naherholung. W

Version vom 16. März 2017, 13:16 Uhr

Für die Entwicklung der Fließgewässer haben sich in den letzten 15 Jahren die politschen, gesellschaftlichen und gesetzliche Rahmenbedingungen grundlegende geändert. Hierzu hat seit dem Jahr 2000 insbesondere die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft (EG Wasserrahmenrichtlinie) beigetragen. Mit dieser Richtlinie ging eine Neuausrichtung im Gewässerschutz einher. Früher stand die Wasserqualität im Mittelpunkt. Heute hat man die Gewässer als Ganzes im Blick. Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, auf die Ufer und seine Strukturen, die Auen, die Durchgängigkeit für die Fauna und die Intensität der Verschiedenen Nutzungen der Gewässerlandschaften.

Die Bundesregierung hat 2009 zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz einen Auenzustandsbericht vorgestellt und damit den Verlust von Überschwemmungsflächen und den Zustand der Flussauen in Deutschland dokumentiert.

Aus dem Ergebnis liest sich, dass nur noch rund ein Drittel der ehemaligen Überschwemmungsflächen von Flüssen bei großen Hochwasserereignissen überflutet werden können. An Rhein, Elbe, Donau und Oder sind an vielen Abschnitten gerade noch zehn bis 20 Prozent der ehemaligen Auen für Überflutungen verfügbar sind.

Um hier für Abhilfe zu sorgen, wurde das Bundeprogramm "Blaues Band" verabschiedet, mit dem die Renaturierung von Fließgewässern und Auen auf Bundesebene in Angriff genommen werden soll.

Mit der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung wird es ein fast 2.800 km langes Nebennetz von Wasserstraßen geben, das nicht mehr für den Gütertransport gebraucht wird. Es bietet sich also an, sie für die Renaturierung weiterzuentwickeln. Es sollen aber auch im Kernnetz der Bundeswasserstraßen Renaturierungsprojekte verwirklicht werden.

Bund und Länder haben nach den verhererenden Hochwasserereignissen 2013 das Nationale Hochwasserschutzprogramm erarbeitet. Ziel des Programms ist es, den Flüssen mehr Raum zu geben. Das Programm soll jährlich fortgeschieben werden.

Es sprechen viele Gründe dafür, dass wir uns intensiver um unsere Gewässer kümmern und alles daran setzen, ihren ökologischen Zustand verbessern. Unsere naturnahen Auenlandschaften sind Zentren der biologischen Vielfalt, bilden die Grundlage für den vorsorgenden Hochwasserschutz und sind Anziehungspunkte für Naturerleben und Naherholung. W

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