Gesundheit - Eichenprozessionsspinner
Aus KLIMASCOUT für Kommunen
(Unterschied zwischen Versionen)
| Zeile 27: | Zeile 27: | ||
== Materialien für Kommunen<br/> == | == Materialien für Kommunen<br/> == | ||
| − | {| style="width: | + | {| style="width: 849px; height: 301px" cellpadding="1" cellspacing="1" |
|- | |- | ||
| − | | [[File:Jki faltblatt eps.jpg|thumb| | + | | [[File:Jki faltblatt eps.jpg|thumb|right|209x269px|Faltblätter können gegen Rückporto im Sekretariat der Pressestelle des Julius Kühn-Instituts angefordert werden. Auskunft erteilt Frau Scharf unter pressestelle@jki.bund.de bzw. Tel.: 0531-299 3205.|link=http://www.jki.bund.de/fileadmin/dam_uploads/_veroeff/faltblaetter/Eichenprozessionsspinner.pdf]]<br/> |
| − | | <br/> | + | | <br/> |
| <br/> | | <br/> | ||
|} | |} | ||
Version vom 22. April 2013, 16:36 Uhr
zurück zu Maßnahmen - Gesundheit
In den letzten Jahren ist der Nachtfalter zunehmend stärker aufgetreten, und dies sowohl hinsichtlich der Populationsdichte als auch der Verbreitung. Nach milden Wintern und heißen, trockenen Sommern ist auch in Zukunft eine noch größere Verbreitung zu erwarten. Von den Brennhaaren der Raupen des Eichenprozessionsspinners gehen gesundheitliche Gefahren aus. Details sind
beschrieben bei Wikipedia hier
Der Falter hat sich inzwischen lokal bzw. regional zu einem Problem entwickelt. Da er freistehende bzw. gut besonnte Bäume bevorzugt, ist er nicht nur ein Gesundheitsrisiko für Waldarbeiter oder Wanderer, sondern auch für Mitarbeiter der kommunalen Grünflächenämter und die Allgemeinbevölkerung. Die Erholungsnutzung von Wäldern für den Menschen kann dadurch mit zunehmendem Klimawandel eingeschränkt werden.
Ähnliches gilt auch für den Kiefernprozessionsspinner.
Inhaltsverzeichnis |
Mögliche Anpassungsmaßnahmen
- Verbreitung in Karten erfassen (Fraßkartierung), Monitoring der Entwicklung, Forstämter befragen
- Waldbesitzer verpflichten, ihren Waldbestand zu überwachen
- Grünflächenämter verpflichten, den Befall von öffentlichen Grünflächen und entlang der Straßen zu erfassen (Einzelbaumerfassung, Alleebäume)
- Einrichtung eines EPS-Meldesystems für Bürger über das Internet
- Informationen zum Verpuppungsstadium der Raupen im Internet (GIS) veröffentlichen
- Auftreten in örtlichen Zeitungen und im Internet bekanntmachen
- Ärzte sensibilisieren für die Symptome von EPS-Allergien
- betroffene Einrichtungen schließen (z.B. Kindergärten, Schulhöfe)
- Freizeiteinrichtungen warnen (Schwimmbäder, Campingplätze, Zoos etc.)
- Waldgebiete absperren
- Raupennester durch Fachpersonal beseitigen lassen
Materialien für Kommunen
| |
|
|
Einrichtungen und Links zu Überwachung und Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners
- Bundesebene: Julius-Kühn-Institut, dort Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst: http://www.jki.bund.de/cln_045
- Baden-Württemberg: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA), Abteilung Waldschutz: http://www.fva-bw.de/
- Bayern: Bayerische Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft, Abteilung Waldschutz: http://www.lwf.bayern.de/waldbewirtschaftung/waldschutz/schaedlinge-und-baumkrankheiten/verzeichnis/eichenprozessionsspinner/35271/index.php
- Berlin: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Abteilung Pflanzenschutzamt
- Brandenburg: Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurerneuerung (LVLF), Abteilung Pflanzenschutzdienst: http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.449516.de
- Hessen: Landesbetrieb Hessen-Forst / Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA), Abteilung Waldschutz; Sachgebiet Schmetterlinge:
http://www.hessen-forst.de/service/aktuelles/waldschutz/waldschutz.htm und http://www.nw-fva.de/ - Niedersachsen: Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA), Abteilung Waldschutz; Sachgebiet Schmetterlinge: http://www.nw-fva.de/
- Nordrhein-Westfalen: Landesbetrieb Wald und Holz, Abteilung Waldschutzmanagement, Pflanzenschutz: http://www.forstschutz.nrw.de/
- Saarland: SaarForst Landesbetrieb
- Sachsen-Anhalt: Landesamt für Verbraucherschutz, Abteilung Arbeitsschutz: http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=35656
Monitoring im Gesundheitsbereich
- Bayern: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Abteilung Umweltmedizin: http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/
- Hessen: Stadtgesundheitsamt Frankfurt / Main
- Nordrhein-Westfalen: Gesundheitsamt Kleve, Abteilung für Gesundheitsangelegenheiten des Kreises Kleve
Referenzen
- Sperk, C.; Mücke, H.-G. (2009): Klimawandel und Gesundheit, Informations- und Überwachungssysteme in Deutschland, Ergebnisse der internetbasierten Studie zu Anpassungsmaßnahmen an gesundheitliche Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland, UMWELT & GESUNDHEIT, Umweltbundesamt
Weitere Informationen
- Auswirkungen des Klimawandels im Bereich Gesundheit des KlimaScout hier
- Landratsamt des Ostalbkreises: Eichenprozessionsspinner / Infos zur Gefährdung mit Tipps für Waldbesucher und Waldbesitzer
- Merkblatt des Landratsamts Ostalbkreis zum Eichenprozessionsspinner hier
- Merkblatt Gesundheitliche Risiken durch Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg hier
- Merkblatt Eichenprozessionsspinner der Bayrischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft hier
- Stadt Reutlingen hier
- Stadt Ebersbach an der Fils hier
- Main-Tauber-Kreis hier
- Hessen-Forst-Portal hier
- Stadt Frankfurt am Main, Flyer Eichenprozessionsspinner hier
- Eichenprozessionsspinner - Gefährdung für den Menschen, Faltblatt aus NRW hier
- Landeshauptstadt Düsseldorf hier
- SaarForst, Flyer hier