Potsdam - Forstwirtschaft
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Deutlich höher sind dagegen die in Potsdam mit gut 10 % flächenmäßig vertretenen NATURA2000-Gebiete, z. B. die Moorschutzgebiete der Wublitz. Konsequente Umsetzung der FFH-Managementplanung unter moorerhaltender oder moorrenaturierender Stabilisierung der jeweiligen Wasserregime sind die Schlüsselmaßnahmen zum Erhalt dieser Ökosysteme. | Deutlich höher sind dagegen die in Potsdam mit gut 10 % flächenmäßig vertretenen NATURA2000-Gebiete, z. B. die Moorschutzgebiete der Wublitz. Konsequente Umsetzung der FFH-Managementplanung unter moorerhaltender oder moorrenaturierender Stabilisierung der jeweiligen Wasserregime sind die Schlüsselmaßnahmen zum Erhalt dieser Ökosysteme. | ||
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| + | == <span class="mw-headline" id="Referenzen">Referenzen</span><br/> == | ||
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| + | Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Potsdam, Koordinierungsstelle Klimaschutz, Friedrich-Ebert-Str. 79/ 81, 14469 Potsdam, [https://www.potsdam.de/sites/default/files/documents/klimaanpassung_lhp_160615.pdf pdf] | ||
Version vom 10. September 2015, 08:45 Uhr
Land und Fortstwirtschaft sind aufgrund der Flächenanteile in Potsdam nicht der Schwerpunkt der Anpassung an die Klimawandelfolgen, obwohl die nordostdeutsche Trockenregion insgesamt vom Temperaturanstieg und damit verbundenen Perioden mit negativer Wasserbilanz betroffne ist. Im forstlichen Bereich ist die wirtschaftliche Funktion im Landschaftsschuztgebiet Königswald im Potsdamer Norden von geringer Bedeutung. Schwerpunkte der forstwirtschaftlichen Nutzung sind die südlichen Forste. Ziele der Forstwirtschaft Potsdams sind der gleichgewichtete Erhalt aller Waldfunktionen (Biodiversität, Erholung, Holzproduktion) Sortenanpassung und Waldumbau sind seit einiger Zeit in der Umsetzung und sollen intensiviert werden.
Der massive Anstieg bei der Produktion von z. B. Mais für Biogasanlagen, wirkt sich negativ zu den Anpassungserfordernissen bei der Landwirtschaft aus, da diese im Potsdamer Norden zu großen Teilen auf Niedermoorstandorten stattfindet. Bodenmineralisierung, Grundwasserabsenkung, und Erosionsprozesse verstärken die Effekte länger andauernder Trockenperioden. Hauptsächliches Anpassungsziel bei landwirtschaftlichen Flächen ist die Stabilisierung des Landeswasserhaushaltes.
Deutlich höher sind dagegen die in Potsdam mit gut 10 % flächenmäßig vertretenen NATURA2000-Gebiete, z. B. die Moorschutzgebiete der Wublitz. Konsequente Umsetzung der FFH-Managementplanung unter moorerhaltender oder moorrenaturierender Stabilisierung der jeweiligen Wasserregime sind die Schlüsselmaßnahmen zum Erhalt dieser Ökosysteme.
Referenzen
Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Potsdam, Koordinierungsstelle Klimaschutz, Friedrich-Ebert-Str. 79/ 81, 14469 Potsdam, pdf