Potsdam - Forstwirtschaft

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Land und Fortstwirtschaft sind aufgrund der Flächenanteile in Potsdam nicht der Schwerpunkt  der Anpassung an die Klimawandelfolgen, obwohl die norostdeutsche Trockenregion insgesamt vom Temperaturanstieg und damit verbundenen Perioden mit negativer Wasserbilanz betroffne ist. Im forstlichen Bereich ist die wirtschaftliche Funktion im Landschaftsschuztgebiet Königswald im Potsdamer Norden von geringer Bedeutung. Schwerpunkte der forstwirtschaftlichen Nutzung sind die südlichen Forste. Ziele der Forstwirtschaft Potsdams sind der gleichgewichtete Erhalt aller Waldfunktionen (Biodiversität, Erholung, Holzproduktion) Sortenanpassung und Waldumbau sind seit einiger Zeit in der Umsetzung und sollen intensiviert werden.
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Land und Fortstwirtschaft sind aufgrund der Flächenanteile in Potsdam nicht der Schwerpunkt  der Anpassung an die Klimawandelfolgen, obwohl die nordostdeutsche Trockenregion insgesamt vom Temperaturanstieg und damit verbundenen Perioden mit negativer Wasserbilanz betroffne ist. Im forstlichen Bereich ist die wirtschaftliche Funktion im Landschaftsschuztgebiet Königswald im Potsdamer Norden von geringer Bedeutung. Schwerpunkte der forstwirtschaftlichen Nutzung sind die südlichen Forste. Ziele der Forstwirtschaft Potsdams sind der gleichgewichtete Erhalt aller Waldfunktionen (Biodiversität, Erholung, Holzproduktion) Sortenanpassung und Waldumbau sind seit einiger Zeit in der Umsetzung und sollen intensiviert werden.
  
Der massive Anstieg bei der Produktion von z. B. Mais für Biogasanlagen, wirkt sich negativ zu den Anpassungserfordernissen bei der Landwirtschaft aus, da diese im Potsdamer Norden zu großen Teilen auf Niedermoorstandorten stattfindet.
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Der massive Anstieg bei der Produktion von z. B. Mais für Biogasanlagen, wirkt sich negativ zu den Anpassungserfordernissen bei der Landwirtschaft aus, da diese im Potsdamer Norden zu großen Teilen auf Niedermoorstandorten stattfindet. Bodenmineralisierung, Grundwasserabsenkung, und Erosionsprozesse verstärken die Effekte länger andauernder Trockenperioden. Hauptsächliches Anpassungsziel bei landwirtschaftlichen Flächen ist die Stabilisierung des Landeswasserhaushaltes.
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Deutlich höher sind dagegen die in Potsdam mit gut 10 % flächenmäßig vertretenen NATURA2000-Gebiete, z. B. die Moorschutzgebiete der Wublitz.

Version vom 3. September 2015, 13:50 Uhr

Land und Fortstwirtschaft sind aufgrund der Flächenanteile in Potsdam nicht der Schwerpunkt  der Anpassung an die Klimawandelfolgen, obwohl die nordostdeutsche Trockenregion insgesamt vom Temperaturanstieg und damit verbundenen Perioden mit negativer Wasserbilanz betroffne ist. Im forstlichen Bereich ist die wirtschaftliche Funktion im Landschaftsschuztgebiet Königswald im Potsdamer Norden von geringer Bedeutung. Schwerpunkte der forstwirtschaftlichen Nutzung sind die südlichen Forste. Ziele der Forstwirtschaft Potsdams sind der gleichgewichtete Erhalt aller Waldfunktionen (Biodiversität, Erholung, Holzproduktion) Sortenanpassung und Waldumbau sind seit einiger Zeit in der Umsetzung und sollen intensiviert werden.

Der massive Anstieg bei der Produktion von z. B. Mais für Biogasanlagen, wirkt sich negativ zu den Anpassungserfordernissen bei der Landwirtschaft aus, da diese im Potsdamer Norden zu großen Teilen auf Niedermoorstandorten stattfindet. Bodenmineralisierung, Grundwasserabsenkung, und Erosionsprozesse verstärken die Effekte länger andauernder Trockenperioden. Hauptsächliches Anpassungsziel bei landwirtschaftlichen Flächen ist die Stabilisierung des Landeswasserhaushaltes.

Deutlich höher sind dagegen die in Potsdam mit gut 10 % flächenmäßig vertretenen NATURA2000-Gebiete, z. B. die Moorschutzgebiete der Wublitz.

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