Automatische Hochwasserschutzanlagen

Aus KLIMASCOUT für Kommunen
(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Die Seite wurde neu angelegt: „Automatische Hochwasserschutzanlagen<br/><br/>SAFP (Self Acting Flood Protection)<br/><br/><br/>Nach Starkregen sind lokal Strassen und Autobahnen innerhalb wenig…“)
 
Zeile 1: Zeile 1:
Automatische Hochwasserschutzanlagen<br/><br/>SAFP (Self Acting Flood Protection)<br/><br/><br/>Nach Starkregen sind lokal Strassen und Autobahnen innerhalb weniger Minuten überflutet, Keller laufen voll. Linderung gab es nur durch aktiven Hoch-wasserschutz von der Pumpe bis zum Sand- sack. Durch intensive Forschung im Rahmen der Klimzug-Nord Projekte erweist sich nach eingehenden Tests der Technische Universität Hamburg-Harburg (TUUH) ein neues automatische Hochwasserschutzsystem als Alternative zum Selbstschutz.<br/><br/>Hochwasserschutz: In einem vierwöchigen Test bewies sich die Anlagenstabilität zum Schutz gegen Hochwasser Eine Vorsatzscheibe aus Plexiglas übernimmt die Sicherung des Kellerfensters. Diese ist im Hochwasserfalle fahrbar gestaltet. Nachdem die Entwicklung und die Fertigung der seriennahen Prototypen abgeschlossen war, erfolgte in Hamburg der Test in einem Testbecken.<br/><br/>Seit dem Jahr 1993 entwickelt die AQUA STOP Hochwasserschutz GmbH am Markt etablierte mobile Systeme für einen aktiven Hochwasser- schutz. Als Weiterentwicklung stand in diesem Jahr ein automatisches und modular gestaltbares Hochwassersystem im Fokus der Technischen Hochschule Hamburg Harburg (TUHH). Im „climate change research centre (KLIFF)“ wurde dazu eine Testreihe zur Nachweisführung der Dichtheit absolviert. Die Testeinrichtung bestand aus einem Betonbecken, 20 m lang, 15 m breit und 2 m hoch. Die Tür- und Fensterschotts wurden montiert und danach bis zu einem Meter Wasserstand geflutet. Wassereinbrüche waren nicht zu verzeichnen, d. h. die Anlagen sind dicht!<br/><br/>Die Systeme des Neuwieder Unternehmens konnten sich in den letzten Jahren bereits vielfach im Praxistest beweisen und das Hab und Gut von zahlreichen Unternehmen und Hausbesitzern vor Hochwasser schützen.<br/><br/>&nbsp;<br/><br/>„Als praxisorientiertes Unternehmen, bringen wir derzeit unsere jahrelangen Erfahrungen im Forschungsprojekt Klimzug-Nord, welches sich mit der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Techniken, Methoden und Planungsverfahren zur Abwehr und Minderung von Klimafolgen befasst, ein“, so Andreas Schwager, Geschäftsführer der AQUA-STOP Hochwasserschutz GmbH.&nbsp; Die Ergebnisse bestätigen uns in der&nbsp; praktischen Umsetzung und können bei einer Modifizierung komplette Türen und Tore absichern. Für die neue Generation im mobilen Hochwasserschutz bedeutet dies einen Quantensprung, zeigt sich Schwager zufrieden. „Zum ersten Mal braucht niemand mehr den Hochwasserschutz aufzubauen. Einmal installiert erfolgt die Sicherung des Wohneigentums gegen Wasserschäden durch Überflutungen völlig selbsttätig und automatisch, ohne auf die hohen Sicherheitsanforderungen zu verzichten. Im nächsten Schritt werden wir uns mit interessierten Partnern&nbsp; abstimmen und die industrielle Serienreife in einem Forschungsprojekt nachweisen", beschreibt Schwager die Aussichten.<br/><br/>Entwicklung eines vollautomatischen Hochwasserschutzes für&nbsp; Privat und Gewerbe:<br/>Folgende Öffnungen am Haus sollten geschützt werden:<br/><br/>&nbsp;<br/><br/>Sicherung der Eingangstür vor eindringendem Hochwasser bis auf einen Meter Höhe<br/><br/>Sicherung einer Neben/Kellereingangstür<br/><br/>Sicherung eines Fensters im Erdgeschoss<br/><br/>Sicherung eines Kellerfensters<br/><br/>&nbsp;<br/><br/>Automatischer Schutz gegen Hochwasser- AQUA-STOP Starkregenschott<br/><br/>Bedienung:<br/><br/>Die Anlage wird, wie bei einer Alarmanlage, bei Verlassen des Hauses aktiviert.<br/>Sollte nun ein Hochwasserereignis eintreten, fahren alle Elemente der Schutzanlage automatisch, gesteuert durch einen Feuchtigkeitssensor oder einen herkömmlichen Schwimmerschalter, zu!&nbsp; Per Knopfdruck kann die Anlage auch manuell in die Schutzstellung gefahren werden. Die Anlagen sind auf Wunsch noch mit vielen weiteren sinnvollen Details erweiterbar, wie z. B. autarke Stromversorgung durch Solarmodul oder Akkumulatoren, Steuerung und Statusmeldungen mittels Smartphone/Tablet/PC etc.<br/><br/>&nbsp;
+
Nach Starkregen sind lokal Strassen und Autobahnen innerhalb weniger Minuten überflutet, Keller laufen voll. Zu verhindern ist das nur durch aktiven Hochwasserschutz zB durch Pumpen oder Sandsäcke. Im Rahmen der Klimzug-Nord Projekte testete die TU Hamburg-Harburg ein automatisches Hochwasserschutzsystem, ein SAFP (Self Acting Flood Protection) .
 +
 
 +
Eine Vorsatzscheibe aus Plexiglas übernimmt zB die Sicherung eines Kellerfensters. Diese ist im Hochwasserfalle fahrbar gestaltet. Hochwasserschutz muß nicht mehr aufgebaut werden, sondern die Sicherung der Wohnung vor Überflutung erfolgt selbsttätig und automatisch. Geschützt werden könnten die Eingangstür vor eindringendem Hochwasser bis auf einen Meter Höhe,&nbsp; Neben-&nbsp; / Kellereingangstür, Fenster im Erdgeschoss, Kellerfenster. Die Anlage wird - wie bei einer Alarmanlage - bei Verlassen des Hauses aktiviert. Gesteuert wird die Sicherung durch einen Feuchtigkeitssensor oder einen herkömmlichen Schwimmerschalter. Zum Berichtszeitraum, Sommer 2012, befindet sich das System noch in der Entwicklung.
 +
 
 +
 
 +
 
 +
<br/>&nbsp;

Version vom 16. Juli 2012, 14:21 Uhr

Nach Starkregen sind lokal Strassen und Autobahnen innerhalb weniger Minuten überflutet, Keller laufen voll. Zu verhindern ist das nur durch aktiven Hochwasserschutz zB durch Pumpen oder Sandsäcke. Im Rahmen der Klimzug-Nord Projekte testete die TU Hamburg-Harburg ein automatisches Hochwasserschutzsystem, ein SAFP (Self Acting Flood Protection) .

Eine Vorsatzscheibe aus Plexiglas übernimmt zB die Sicherung eines Kellerfensters. Diese ist im Hochwasserfalle fahrbar gestaltet. Hochwasserschutz muß nicht mehr aufgebaut werden, sondern die Sicherung der Wohnung vor Überflutung erfolgt selbsttätig und automatisch. Geschützt werden könnten die Eingangstür vor eindringendem Hochwasser bis auf einen Meter Höhe,  Neben-  / Kellereingangstür, Fenster im Erdgeschoss, Kellerfenster. Die Anlage wird - wie bei einer Alarmanlage - bei Verlassen des Hauses aktiviert. Gesteuert wird die Sicherung durch einen Feuchtigkeitssensor oder einen herkömmlichen Schwimmerschalter. Zum Berichtszeitraum, Sommer 2012, befindet sich das System noch in der Entwicklung.



 

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge